50% der deutschen Unternehmen sind noch nicht gesellschaftlich engagiert. So das Ergebnis einer Studie von Roland Berger Strategy Consultants. Einige Highlights daraus:

Unternehmensergebnisse:

  • Die meisten Unternehmen bevorzugen Projekte mit Kindern und Jugendlichen
  • Die meisten Unternehmen engagieren sich für Paten- und Mentorenprojekte und im Bereich Coaching/Training
  • Die Freistellung eines oder der Mitarbeiter für COVO Projekte macht das Engagement für die Mitarbeiter erst zur Unternehmensaktivität.
  • Der wichtigste Motivator für in COVO Projekten engagierten Mitarbeitern ist die Anerkennung.
  • Folgende Richtlinien helfen eine erfolgreiche Verankerung in der Unternehmensorganisation zu gewährleisten
    • COVO sollte direkt in der Unternehmensleitung angesiedelt sein.
    • Es muss ein verantwortlicher Mitarbeiter im Unternehmen benannt werden
    • COVO-Aktivitäten müssen im Unternehmen kommuniziert werden
    • Es braucht ein klar festgelegtes Ressourcenkontingent (Zeit, ev. auch Geld)
    • COVO-Projekte sollten evaluiert werden

 NPO Ergebnisse:

  • Nur 38% der gemeinnützigen Einrichtungen kooperieren bisher mit einem Unternehmen
  • Bisher gehen die Unternehmen vor allem aktiv auf die NPOs zu
  • 42% der gemeinnützigen Einrichtungen planen mehr Projekte mit Unternehmen – Fokus auf Unterstützung bei Fundraising
  • Für NPOs lohnt es sich, CV-Projekte gemeinsam mit Unternehmen anzustreben
  • Verbindliche Absprachen sichern den Projekterfolg und die Zufriedenheit der Beteiligten
  • Nur mit Mut zur Kritikfähigkeit kann Engagement auch langfristig besser werden

FAZIT: Bisher engagieren sich Unternehmen und NPOs hauptsächlich aus Gründen der Mitarbeitermotivation.
In Zukunft können andere Faktoren entscheiden:

  • Kompetenzen entwickeln
  • Persönlichkeit stärken
  • Führungskräfte von morgen entwickeln
  • Diversity (er-)leben
  • Empathie entwickeln
  • Fachkräfte von morgen finden
  • Lernen, Verantwortung zu übernehmen

 

Hier geht es zu den detaillierten Studienergebnissen.